AMON UND KNAPP IN DEN TOP-10

Starker Start für das KVÖ-Team beim IFSC Climbing World Cup Innsbruck 2022.

Beim Speed-Europacup, der ebenfalls im Rahmen der Weltcup-Woche am Gelände des Kletterzentrum Innsbruck ausgetragen wurde, schafften es am Dienstag vier KVÖ-AthletInnen in das Finale. Dort holten mit Lukas Knapp und Kevin Amon zwei Speed-Asse Top-10-Plätze.

 

Im Speed-Europacup ging es am Dienstagabend erstmals in dieser Woche um die Podestplätze. Lukas Knapp (NFÖ Salzburg), Kevin Amon (NFÖ Herzogenburg), Tobias Plangger (ÖAV Innsbruck) und Lawrence Bogeschdorfer (NFÖ Vöcklabruck) schafften es mit starken Quali-Leistungen in das Finale der besten 16 Herren. Laura Stöckler (ÖAV Haag) verpasste bei den Damen mit der neuntschnellsten Zeit haarscharf den Einzug ins Finale der Top-8.

 

In der K.o.-Phase konnte sich Amon überraschend gegen Ex-Weltmeister Ludovico Fossali (ITA) durchsetzen, Knapp behielt gegen Alessandro Boulos (ITA) die Oberhand. Tobias Plangger, frischgebackener Studenten-Weltmeister und rot-weiß-roter Rekordhalter, rutschte im Duell mit Alejandro Rivas Dominguez (ESP) ab und belegte Rang 11: „Man merkt, dass die Saison schon lange dauert. Körperlich bin ich nicht mehr ganz auf der Höhe, aber das soll keine Ausrede sein. Es musste auch einmal ein Fehler passieren, in letzter Zeit ist es wirklich gut gelaufen.“

 

Bogeschdorfer unterlag dem Ukrainer Hryhorii Ilchyshyn und landete auf Rang 15. Eine Runde später mussten sich auch Knapp und Amon im Viertelfinale geschlagen geben und holten die Plätze 7 bzw. 8. Für Amon ist es das beste Karriere-Ergebnis, mit 6,22 Sekunden stellte er in der Qualifikation zudem eine neue persönliche Bestzeit auf. „Das war heute ein richtig cooles Erlebnis. In Arco habe ich bei meinem ersten Speed-Europacup das Finale noch um zwei Hundertstelsekunden verpasst. Unglaublich, dass es für mich heute beim Heim-Europacup so gut gelaufen ist“, jubelte der junge Niederösterreicher, der mit der Bestzeit auch das Limit für die Junioren-WM unterbieten konnte.

 

Bei den Herren ging der Sieg an den Italiener Matteo Zurloni, der vor Erik Noya Cardona (ESP) und Danyil Bolyrev (UKR) gewinnen konnte. Bei den Damen setzte sich Leslie Romero Perez vor ihrer spanischen Landsfrau Carla Martinez Vidal durch, Oksana Burova (UKR) belegte Rang drei.

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